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Horst Lünser

Allgemeines über Balkon- und Zimmerpflanzen


Hinweise zur Balkon- und Zimmerpflanzen-Pflege
Auch noch so kleine Ecken bieten Platz genug für ein Stück vom Glück! Vor fast jedes Fenster passt ein Kasten. Jeder Balkon kann eine Oase für die Seele werden, jedes Blumenfenster ein Paradies. Das Leben zieht mit den Blumen ein.
Ob Sonnenseite oder Schattenlage - für alle Kästen, Kübel und Blumenampeln gibt es passende Pflanzen. Klassiker mit verschiedensten Sorten sind Pelargonien, Petunien, Fuchsien, Begonien, Fleissige Lieschen, Margariten oder Tagetes. Besonders beliebt sind auch Goldmarie, Fächerblume, Vanilleblume, Blaues Gänseblümchen, Schneeflocke oder Husarenköpfchen. Zusammen mit vielen anderen Pflanzen werden sie zum schönen Balkonschmuck, zum attraktiven Sommerbegleiter.
Nachfolgend ein paar Hinweise zur richtigen Pflege auf dem Balkon den ganzen Sommer lang: zu Beginn der Saison sollten Sie folgende Punkte beachten, Balkonkästen mit Chinosol desinfizieren, nur erstklassige vorgedüngte Blumenerde verwenden und bei den Blumenkästen auf Wasserablauf achten. Beim erstmaligen Aufstellen der neu bepflanzten Balkonkästen sollte darauf geachtet werden, dass keine zu starke Sonnenbestrahlung herrscht, da die Pflanzen sonst einen Sonnenbrand bekommen könnten. Wichtig ist, dass die Balkonblumen regelmässig mit Wasser versorgt werden, wenn möglich, mit lauwarmen Regenwasser. Es gibt keine Regel, in welchen Abständen man giessen muss, da es von vielen Faktoren, z. B. Süd- oder Nordseite, unterm Dach oder vor Regen ungeschützt, und vielem mehr, abhängt. Erst wieder giessen, wenn die Erde trocken ist. Wenn Sie am Morgen giessen, beugen Sie Pilzkrankheiten vor, da die Pflanze bis zum Abend wieder abtrocknet. Während einer Regenperiode im Juli oder August kann es möglich sein, dass eine Woche und länger nicht gegossen werden muss. Bei blühenden Balkonpflanzen sollten die verblühten Blüten regelmässig vorsichtig abgeknipst oder abgeschnitten werden, weil sie sonst Samen bilden und dabei Nährstoffe verbrauchen, die für die Entwicklung der Pflanzen und neuen Blüten wichtig sind. Einige einjährige Sommerblumen wie Wicken blühen nicht mehr weiter, wenn die Samen ausgereift sind. Beim Entfernen der Samenanlagen vorsichtig vorgehen, damit keine Triebe verletzt werden.


Erst durch Pflanzen werden Wohnungen gemütlich. Grüne Farbtupfer verbreiten Lebensfreude, setzen Akzente und verbessern zudem die Luftqualität. Doch egal ob Hibiskus, Usambaraveilchen oder Farne - alle Pflanzen sind Individualisten mit Ansprüchen. Diesen gerecht zu werden, ist nicht immer leicht. Topfpflanzen werden mit den Augen gekauft. Dabei wird oft zu wenig bedacht, dass Pflanzen Lebewesen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen sind. Deshalb sollte vor dem Kauf überlegt werden, wie die Lichtverhältnisse, die Sommer- und Wintertemperaturen sowie die Luftfeuchtigkeit des künftigen Standortes sind. Pflanzen fühlen sich nur wohl, wenn die Wurzeln im Topf genug Spielraum haben. Da das Giesswasser und die darin gelösten Nährstoffe nicht restlos von den Pflanzen aufgenommen werden, empfiehlt es sich, jährlich einmal einen Teil der Erde zu erneuern. Nach der lichtarmen Winterzeit wachsen die Pflanzen wieder und bilden neue Triebe, da ist das Frühjahr die beste Zeit zum Umtopfen und Verpflanzen.Der neue Topf sollte 2 bis 3 Nummern grösser sein, und nur saubere Töpfe verwenden. Damit die Erde nicht mit der Zeit zuschlämmt und das Wasserabzugsloch frei bleibt, legt man eine Dränage aus Tonscherben in den Topf. Dann folgt eine dünne Schicht Erde, auf die man vorsichtig den gelockerten Wurzelballen hineinstellt. Es ist darauf zu achten, dass die Pflanze weder tiefer oder höher sitzt. Ausgenommen bei Sumpfbewohnern unter den Pflanzen, gilt, mit dem Wässern so lange warten, bis die oberste Schicht der Topferde abgetrocknet ist. Es empfielt sich, mit kalkarmen Wasser zu giessen, das nicht kühler als die Luft sein sollte. Wurzelschäden auf Grund von Vernässung unbedingt vermeiden, das ist fast immer irreparabel und es muss mit dem Verlust der Pflanze gerechnet werden. Dagegen kann kurzzeitiges Austrocknen oft wieder durch verstärkte Wassergaben ausgeglichen werden. Mit Fertigdüngern gibt es heute kaum noch Probleme bei der Düngung, sofern die Dosieranweisungen auf der Verpackung beachtet werden. Pflanzen, auch die mit geringeren Lichtansprüchen, kümmern häufig, weil ihr Lichtbedürfnis unterschätzt wird. In 2 bis 3 m Entfernung vom Fenster ist nur noch 10 Prozent der Freilandstrahlung vorhanden. Die benötigten Luxwerte (Lichtwerte) liegen je nach Pflanzenart bei 800 - 1000 Lux. Hier helfen spezielle Pflanzenlampen. Im Winter und an trüben Sommertagen sind 8 bis 10 Stunden Zusatzbeleuchtung nötig. Die Pflanzen können bei Lichtmangel weder Wasser noch Nährstoffe verarbeiten. Beim Pflanzenwachstum spielen Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit eine wichtige Rolle. Im Wohnraum beträgt die Luftfeuchtigkeit, besonders im Winter, oft nur 40% bei Temperaturen von 20 bis 25°C. Viele Zimmerpflanzen stammen aber aus Gebieten, in denen die Luftfeuchtigkeit bei 90% liegt. Darum muss die Luftfeuchtigkeit durch das Aufstellen von Verdunstungsgefässen auf der Heizung und zwischen den Pflanzen erhöht werden.Die gleichmässige Verdunstung ist den Pflanzen zuträglicher als Übersprühen, durch das auch Möbel beschädigt werden können und einige Pflanzen vertragen keine Feuchtigkeit auf Blättern und Blüten.
Bei richtiger Standortwahl und optimaler Pflege sind Pflanzen vor Schädlingsbefall sicher!
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