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Horst Lünser

Stauden in meinem Garten - Pflanzenportraits und Pflegeanleitungen - Stauden Seite 6

Hier beschreibe ich 85 Stauden aus meinem Garten. Diese Seite ist wegen der Menge der Pflanzenportraits auf 6 Seiten unterteilt.                ⧉ Seite 6
Tränendes Herz

Dicentra spectabilis Lem.
(Papaveraceae, Mohngewächs)

Beschreibung: zieht nach der Blüte ein
Herkunft: Ostasien
Wuchshöhe: 60 bis 90 cm
Blütenzeit: April bis Mai
Blütenfarben: rot/weiß
Standort: humos, nährstoffreich, feucht
Licht: halbschattig
Vermehrung: Stecklinge

Allgemeines zu Standort und Pflege: Das Tränende Herz ist eine Schattenstaude, mit farnähnlichen, tiefgeschlitzten, mittelgrünen Blättern, deren Blütenstiele stark hängen und mit herzförmigen, rosaroten oder weissen Blüten besetzt sind. Die Pflanze benötigt etwas Platz im halbschattigen Beet auf nährstoff- und humusreichem Boden. Sie blüht von April bis Mai und wird 60 bis 90 cm hoch. Diese Frühlingsstaude zieht nach der Blüte ein. Das vergilbte Laub wird abgeschnitten. Damit im Staudenbeet keine Kahlstellen entstehen, sollte das Tränende Herz zwischen laubreichen Stauden stehen.

Trichterfarn

Matteuccia struthiopteris (L.)Todaro
(Pteridophyta, Onocleaceae)

Beschreibung: anspruchslos
Vorkommen: Europa, Nordasien, Nordamerika
Wuchshöhe: 100 cm
Blütenzeit: --
Blütenfarben: --
Standort: feucht, sogar nass
Licht: halbschattig, schattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Der einheimische Becherfarn gilt als wuchernd und bildet richtige Dickichte, sodaß man Platz zu den Nachbarpflanzen lassen sollte. Seine Wuchsform erinnert an einen Trichter und er kann stattliche Höhen erreichen. Im Garten pflanzt man ihn am besten in feuchte, humusreiche Erde an windgeschützter Stelle. Trichterfarne dürfen nicht austrocknen, da die Wedel dann vorzeitig braun werden. Dieser Schattenfarn eignet sich gut für größere Flächen, ist aber auch als Einzelpflanze sehr eindrucksvoll. Er wächst in der Regel als Gruppe, da er sich durch seine unterirdischen Rhizome schnell ausbreitet und dichte Kolonien bildet. Jede Pflanze bildet eine fächerförmige Gruppe sich wölbender Wedel. Sie sind hellgrün, machen einen frischen Eindruck und wirken, obwohl sie relativ groß werden, zierlich und in den Konturen klar. Im Frühherbst fangen sie an, etwas müde auszusehen, so, als ob es mit ihnen zu Ende geht. Dann noch nicht zurückschneiden, denn die Herbstfarben sind hübsch. Der Trichterfarn ist völlig winterhart und kommt in jedem Winter zurecht. Mit zunehmendem Alter bildet Matteuccia struthiopteris einen kurzen, aber ausgeprägten Stamm, den Stamm eines baumförmigen Farns im Gegensatz zum krautigen Farn. Junge Farne kann man im Frühjahr pflanzen. Da sie sich rasch ausbreiten, sollte man einen gebührenden Pflanzabstand einhalten.

Trompetenblume

Campsis radicans L.
(Bignoniaceae, Bignoniengewächse)

Beschreibung: Selbstklimmer
Herkunft: Amerika
Wuchshöhe: 10 m
Blütenzeit: Juli bis September
Blütenfarben: gelb, orange, karminrot
Standort: frisch, nährstoffreich, humos
Licht: halbschattig bis sonnig
Vermehrung: Ausläufer, Ableger, Absenker
Absenker

Absenker

Eine der einfachsten Formen der Vermehrung von Zier- und Beerenobstgehölzen ist die Bildung von Absenkern. Dazu wird ein langer, biegsamer Trieb auf den Boden abgelegt, an der tiefsten Stelle von Laub und Zweigen befreit und mit einem Drahtbügel oder ähnlichem in einer Erdmulde fixiert. Die Triebspitze wird hochgebogen, an einem Stützstab befestigt und die Mulde mit Erde gefüllt. Die Bewurzelung kann gefördert werden, indem man an der tiefsten Stelle des Absenkers - am besten in der Nähe eines Knotens -mit einem scharfen und sauberen Messer einen schrägen Schnitt bis leicht ins Holz hineinmacht. Der Spalt wird mit einem kleinen Hölzchen offengehalten.

Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Trompetenblume mit ihrer verschwenderischen Fülle an auffälligen, 6 bis 8 cm langen, gelben, orangefarbenen oder roten Blütentrauben mit trompetenförmigen Röhrenblüten ist ein hervorragender Blickfang im Garten. Die jungen Triebe müssen am Anfang geleitet werden, später wächst der Selbstklimmer mittels Haftwurzeln schnell nach oben, selbst an Mauern. Die Trompetenblume gibt sich mit fast jedem Boden zufrieden, wenn sie einen windgeschützten Standort mit viel Wärme und Sonne hat. Die Pflanze ist ein Flachwurzeler, darum ist auf eine ausreichende Wasserversorgung zu achten. Die Wurzeln dürfen im Sommer nicht austrocknen, es ist vorteilhaft, den Wurzelbereich mit einer Bepflanzung durch Bodendecker zu beschatten. Das entspricht dem natürlichen Standort der Trompetenblume im lichten Wald. Die Pflanze blüht an den neuen Trieben, darum werden ausschließlich vertrocknete oder erfrorene Triebe zurückgeschnitten. Bei stärkeren Frösten frieren die Triebe zurück, wachsen aber von unten wieder nach. Verblühtes ist stets zu entfernen. Die Vermehrung erfolgt durch Wurzelschnittlinge, halbreife Stecklinge im August, Ableger, Absenker oder durch vorsichtig abgetrennte Ausläufer.

Die Trompetenblume ist stark giftig, besonders die Früchte.

Orientalischer Mohn

Papaver orientale M.Bieb.
(Papaveraceae, Mohngewächse)

Beschreibung: ca. 10 cm große Blüten
Herkunft: Vorderas., Iran, Armenien, Kaukasus
Wuchshöhe: 70 cm
Blütenzeit: Mai bis Juli
Blütenfarben: weiß, rosa, viele Rottöne
Standort: tiefgründig, nährstoffreich
Licht: sonnig
Vermehrung: Aussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die ersten Pflanzen wurden im Jahre 1714 nach Mitteleuropa gebracht. Der Orientalische Mohn ist ein hervorragender Farbspender und ein echter Höhepunkt für den Garten. Seine brennend roten, seidig zerknitterten Blüten heben sich wie ein Feuerwerk hervor. Türkische Mohn Hybriden sind aus Kreuzungen zwischen zwei Arten aus Anatolien, P. orientale und P. bracteatum, entstanden. Der Mohn fühlt sich in sonnigen Lagen mit tiefgründigem Boden am wohlsten. Er bildet Pfahlwurzeln tief ins Erdreich. Der Wuchs ist horstbildend. Nach der Blüte wird die Pflanze etwas unansehnlich, deswegen ist es vom Vorteil, ihn zusammen mit anderen spätblühenden Stauden zu setzen, die die braunen Blätter und Stengel kaschieren. Sobald die Blätter und Stengel welk sind, können sie weggeschnitten werden. Vermehrung erfolgt durch Teilung im Spätsommer bzw. Aussaat. Für eine gelegentliche Kompostgabe im Herbst oder Frühjahr ist er dankbar. Neben den bekannten Zuchtformen mit schwarzem Fleck an der Basis der Blütenblätter, wurden mittlerweile auch weiß blühende Arten gezüchtet.

Die Blüten im knospigen Zustand geschnitten, halten dann besonders lange in der Vase.

Der Orientalische Mohn enthält im Milchsaft der Fruchtkapsel bis zu 3% Alkaloide, deren wichtigste Vertreter das Oripavin und das Thebain sind. Beide Alkaloide sind strukturell verwandt mit dem Morphin des Schlafmohns (Papaver somniferum). Morphin selbst wurde im Türkenmohn nicht nachgewiesen.

Grbl. Johanniskraut

Hypericum calycinum L.
(Hypericaceae, Johanniskrautgewächse)

Beschreibung: Kleinstrauch mit lange Blütezeit
Herkunft: Südosteuropa, Kleinasien
Wuchshöhe: 80 bis 100 cm
Blütenzeit: Juni bis August
Blütenfarben: gelb
Standort: trocken bis frisch, durchlässig
Licht: sonnig bis schattig
Vermehrung: Aussaat, Stecklinge, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Das Großblütige Johanniskraut, ein intensiv gelb blühender, immergrüner Kleinstrauch, ein anspruchsloser, schnellwüchsiger, hoher Bodendecker für schattige bis sonnige Lagen, geeignet in Gruppen für kleine bis mittelgroße Flächen als Flächenbegrüner, in Kombination mit anderen Stauden und Gräsern im Garten, in Pflanzkästen oder in größeren Kübeln. Der Strauch blüht durchgängig von Juli bis Oktober mit goldgelber Blütenpracht. Das Großblumige Johanniskraut ist anspruchslos und pflegeleicht bei mäßiger Bewässerung im durchlässigen, lockeren, Gartenboden. Im Winter wird der Strauch benfalls zum Blickfang, da die Laubblätter nicht abfallen. Die ausgewachsene Pflanzesind frosthart, sie benötigt keinen Winterschutz. Im Frühjahr kurz vor dem Austrieb wird sie handbreit über dem Boden zurückgeschnitten, danach treibt sie in voller Kraft wieder aus.

Die großen Blüten locken viele Nutzinsekten wie Hummeln und Bienen an.

Ähriger Ehrenpreis

Veronica spicata L.
(Scrophulariaceae, Braunwurzgewächse)

Beschreibung: lockt Bienen, Schmetterlinge an
Herkunft: Europa, Vorderasien, Nordamerika
Wuchshöhe: 40 cm
Blütenzeit: Juni bis September
Blütenfarben: blau
Standort: trocken, durchlässig, sandig-humos
Licht: sonnig
Vermehrung: Aussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die aufrechten, dichten Ährenblüten dieses Ehrenpreises sind eine Bereicherung jeder Kleinstaudenrabatte. Da die Veronica spicata am besten in trockenen, durchlässigen, sandig-humosen Böden in voller Sonne gedeiht, ist sie die Zierde einer jeden Heide- und Steppenpflanzung und auch in großen Steingärten setzen die blauen "Ähren" herrliche Farbakzente.

Wiesen-Knöterich

Polygonum bistorta L.
(Polygonaceae, Knöterichgewächse)

Beschreibung: Ausdauernde Pflanze
Herkunft: Eurasien, Nordamerika
Wuchshöhe: 30 bis 120 cm
Blütenzeit: Mai bis Juni
Blütenfarben: rosa
Standort: feucht, nährstoffreich, kalkarm
Licht: sonnig, halbschattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Der Wiesenknöterich ist eine mehrjährige, 20 bis 100 cm hohe Pflanze, mit aufrechten, unverzweigten Stängeln auf denen nur eine Blütenähre sitzt. Die nur 4 bis 5 mm grossen, rosafarbenen Blüten stehen in dichten zylindrischen Scheinähren die ca. 2 bis 7 cm lang werden. Die Pflanze liebt feuchte, humusreiche, kalkarme Böden.

Der Wiesenknöterich gehört zu den Zeigerpflanzen für Nässe und ist ausserdem eine gute Bienenweide.

Polygonum bistorta kann auch als Wildgemüse und Salatpflanze verwendet werden. Dazu werden die stärkereichen Wurzeln zu Frikadellen verarbeitet. Die Wurzeln enthalten neben Kohlenhydraten auch Oxalsäure und Vitamin C und vor allem Gerbstoffe. Die Blätter können wie Spinat zubereitet werden.

Die Gerbstoffe im Wurzelstock wurden früher als bewährtes Mittel gegen Durchfall genutzt.

Winteraster

Chrysanthemum hortorum W.Mill.
(Asteraceae, Korbblütler)

Beschreibung: farbenprächtige Schnittstaude
Vorkommen: Europa, Südosteuropa, Asien
Wuchshöhe: 50 bis 80 cm
Blütenzeit: September bis Oktober
Blütenfarben: weiss, gelb, rosa, rot, bronzefarbig
Standort: kalkhaltig, nährstoffreich, feuch
Licht: hell, verträgt auch direkte Sonne
Vermehrung: Stecklinge

Allgemeines zu Standort und Pflege: Die bis zu 80 cm hoch werdende Winteraster oder auch Gartenchrysantheme, eine der beliebtesten Gartenpflanzen in Europa, ist eine farbenprächtige Schnittstaude für die herbstliche Rabatte. Bis in die späten Herbsttage hinein dauert das herrliche Farbenspiel dieser haltbaren Schnittblume an. Die Winteraster blüht von September bis Oktober. Sie nimmt fast mit jedem Standort vorlieb, entfaltet ihre enorme Blütenfülle aber am besten in kalkhaltigem, nicht zu schwerem, nährstoffreichen Boden in sonniger Lage. Die Pflanze hat es gern gleichmässig feucht, aber nicht nass (keine Staunässe), sie muss nicht oder nur ganz wenig gedüngt werden. Für langlebige Blumensträuße eignen sich Winterastern hervorragend. Bei Nachtfrostgefahr kann man durchaus die knospigen Blütenstände abschneiden, sie öffnen sich dann in der Vase.

Zebragras

Miscanthus sinensis "Zebrinus" Andersson
(Gramineae, Süßgräser)

Beschreibung: gelb-quergestreiftes Gras
Vorkommen: Asien, Polynesien, östliche USA
Wuchshöhe: 140 bis 180 cm
Blütenzeit: --
Blütenfarben: --
Standort: nährstoffreich, nicht zu trocken
Licht: sonnig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Das Zebragras ist als Solitärpflanze mit seinen gelblichen Querstreifen auf den überhängenden Blättern ein besonderer Blickfang. Miscanthus sinensis "Zebrinus" wird bis 140-180 cm hoch. Das Staudengras, das sich auch durch schnelles Wachstum auszeichnet, liebt sonnige Standorte und ist vollkommen winterhart. Diese Art überzeugt allein durch ihren schön und klar gezeichneten Blattschmuck, da sie in unseren Breiten nur außerordentlich schwer zur Blüte zu bringen ist, bzw. praktisch gar nicht blüht. Wie bei allen anderen Gräsern wird die Pflanze erst im Frühjahr dicht über dem Boden zurückgeschnitten (bis auf den Ansatz am Boden), um einen Nässe- und Frosteintritt in das Innere der Pflanze zu vermeiden. Aber schon wegen der bezaubernden optischen Wirkung trockener Gräser verzichtet man generell auf ein Zurückschneiden in den Herbstmonaten. Es handelt sich um eine nicht wuchernde Art, die jedoch starke Büschel bildet. Das Chinaschilf wird auch als Zebraschilf bezeichnet, da die breiten, gelben Querstreifen den Betrachter an ein Zebra erinnern. Durch diese ausgefallene Musterung und den locker überhängenden Wuchs belebt es jedes Gartenbild. Als Standort wird ein nährstoffreicher, humoser Boden in voller Sonne bevorzugt. In Kübel gepflanzt, eignet das Gras sich, ganzjährig für die Gestaltung von Balkonen und Terassen.

Polsterphlox

Phlox subulata L.
(Polemoniaceae, Sperrkrautgewächse)

Beschreibung: bodendeckend, reich blühend
Herkunft: östliches Nordamerika
Wuchshöhe: 10 bis 15 cm
Blütenzeit: April bis Juni
Blütenfarben: weiß, rosa, rot, blau
Standort: sandig-humos
Licht: sonnig, halbschattig
Vermehrung: Triebstecklinge, Absenker, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Der Polsterphlox wird 10 bis 15 cm hoch und hat nadelartige, immergrüne Blätter. Er blüht von April bis Mai, manche Sorten bis Juni, in weiß, rosa, rot, blau und in verschiedenen Farbabstufungen. Die winterharte Staude gedeiht am besten in sandig-humosen Boden an einem sonnigen Platz, ist aber relativ anspruchslos und verträgt Trockenheit. Die flachen, lebhaft grünen Polster verschwinden während der Blütezeit ganz unter im vollen Flor einer Decke unzähliger Blüten. Nach der Blüte düngen und etwas zurückschneiden, dann blüht die Pflanze noch einmal im Herbst. Ein starker Rückschnitt im Frühjahr, wenn der Teppich-Phlox zu weit über den Beetrand hinaus gewachsen ist, wird gut vertragen.

die Vermehrung erfolgt durch Teilung, durch Triebstecklinge oder indem man die Triebspitzen mit Erde bedeckt.

Der Phlox (Flammenblume) ist Staude des Jahres 2006

Schleierkraut

Gypsophila paniculata L.
(Caryophyllaceae, Nelkengewächse)

Beschreibung: dekorative HeilpflanzeDie getrockneten Wurzeln vom Schleierkrat (Gipskrat) können als Tee zubereitet werden, der bei Bronchitis oder Husten hilfreich ist.

Unter der Bezeichnung weiße Seifenwurzel ist das Gipskraut Bestandteil einiger Kombinationspräparate gegen Bronchitis.

Herkunft: Osteuropa, China, Kaukasus, Sibirien
Wuchshöhe: 80 bis 120 cm
Blütenzeit: Juni bis August
Blütenfarben: weiß, rosa
Standort: durchlässig, nährstoffreich
Licht: sonnig
Vermehrung: Aussaat

Allgemeines zu Standort und Pflege: Das Schleierkraut, eine Steppenpflanze, gedeiht am besten auf warmen und trockenen, sandigen Boden. Der Boden sollte nicht zu feucht sein, da sonst leicht Fäulnis auftritt. Die Wurzel ist sehr kräftig und lang, die stark verästelten Zweige bilden einen kugeligen Busch. Die Pflanze wird ca. ein Meter hoch, ist winterhart, mehrjährig und blüht im Hochsommer (ab Juni) mit einer duftigen, großen weissen oder rosa Wolke. Sie ist als dekorativer Gartenschmuck unverzichtbar.

Sowohl das frische als auch das trockene Schleierkraut macht Blumensträuße duftig und zart. Man schneidet es während der Blüte, trocknet es an einem luftigen und schattigen Platz und verwendet es dann nach Bedarf.

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