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Horst Lünser

Stauden in meinem Garten - Pflanzenportraits und Pflegeanleitungen - Stauden Seite 4

Hier beschreibe ich 85 Stauden aus meinem Garten. Diese Seite ist wegen der Menge der Pflanzenportraits auf 6 Seiten unterteilt.                ⧉ Seite 4
Kokardenblume

Gaillardia aristata Pursh
(Asteraceae, Korbblütler)

Beschreibung: Schnitt- und Rabattenstaude
Herkunft: Nord- und Mittelamerika
Wuchshöhe: 30 bis 50 cm
Blütenzeit: Juni bis September
Blütenfarben: rot-gelb
Standort: humos, nährstoffreich
Licht: sonnig
Vermehrung: Auss., Wurzelschnittlinge, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die aus dem südlichen Nordamerika stammende Kokardenblume mit ihrem margeritenähnlichen gelb-rot-kupferfarbenen Blüten wünscht sich leichten, humosen, nährstoffreichen Boden und volle Sonne. Gaillardia, die Kokardenblume erfreut uns von Juni bis in den Oktober hinein mit einem Meer von Blüten. In dieser Zeit sind sie eine Weide für Schmetterlinge und Bienen. Die Pflanze darf nicht zu feucht stehen, darum zurückhaltend giessen. Größere Pflanzen sollte man hochbinden. Nach Blütenende im September wird die ganze Pflanze stark zurückgeschnitten, sie muss noch vor dem Winter einen neuen Blattschopf entwickeln. Alle paar Jahre wird die Pflanze geteilt und neu ausgepflanzt. Kokardenblumen sind nicht langlebig, sie wintern oft aus. Die Pflanze braucht in rauheren Lagen einen Winterschutz aus Deckreisig (Tannen- oder Fichtenreisig). Sie fault allerdings unter einer Laub- und Torfmulldecke sehr leicht.

Die Kokarden- oder Malerblume ist eine besonders haltbare Schnittblumen (bis zu 14 Tage), die in keinem Sommerstrauß fehlen sollte.

Kugeldistel

Echinops L.
(Asteraceae, Korbblütler)

Beschreibung: stattliche Beetstaude
Herkunft: Steppenlandschaften Osteuropa
Wuchshöhe: 50 bis 200 cm
Blütenzeit: Juli bis September
Blütenfarben: blau
Standort: trocken, kalkhaltig, durchlässig
Licht: halbschattig bis sonnig
Vermehrung: Auss., Wurzelschnittlinge, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die ausdauernde, anspruchslose, trockenheitsliebende Kugeldistel kommt mit mageren, steinigen Böden gut zurecht. Auf durchlässigen, tiefgründigen, kalkhaltigem Boden und in voller Sonne entfaltet sie ihre volle Schönheit. Bei zu feuchtem, schattigem Boden fault sie und kann von Mehltau befallen werden. Von Juni/Juli bis September erscheinen an der Pflanze blaue, kugelförmige Blütenstände von 3 - 6 cm Durchmesser, die von oben nach unten aufblühen und über viele Wochen das sommerliche Staudenbeet zieren. Zur Blütezeit tummeln sich sehr viele Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebfliegen auf den Blüten. Sobald die Blütenköpfe verwelkt sind, sollten sie abgeschnitten werden. die Pflanze ist nach der Blütezeit oder im Frühjahr bis auf den Boden zurückzuschneiden.

Als Schnittblumen und als dekorative Beigabe in Trockengestecke werden die blauen Blütenkugeln gerne verwendet, dazu sollten die Blüten noch nicht geöffnet sein.

Chinesischer Bleiwurz

Ceratostigma plumbaginoides Bunge
(Plumbaginaceae, Bleiwurzgewächse)

Beschreibung: Bodendecker ausläufertreibend
Herkunft: Himalaya
Wuchshöhe: 15 bis 30 cm
Blütenzeit: August bis Oktober
Blütenfarben: enzianblau
Standort: sandig, kalkhaltig, mager
Licht: sonnig bis halbschattig
Vermehrung: Ausläufer, Kopfstecklinge, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Der Chinesischen Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides) ist mit seinem teppichartigen Wuchs, seinen enzianblaue Blüten und der kupferfarbenen Herbstfärbung sehr gut als Bodendecker zusammen mit Frühjahrblühern, auf Kiesflächen, im Steingarten, im Bereich von Trockenmauern und Unterbepflanzung von Gehölzen geeignet. Der pflegeleichte, ausläufertreibenden Bodendecker ist durch seine Trockenverträglichkeit ideal für sonnige, trockene Lagen auch am sonnigen Gehölzrand oder in der Nähe von Koniferen. Die sommergrüne Blütenstaude treibt spät aus und zieht sich vor dem Winter komplett ins Wurzelsystem zurück. Die welken, oberirdischen Pflanzenteile dienene als natürlicher Winterschutz und werden erst im Frühjahr entfernt.

Diese Gartenstaude ist relativ unempfindlich gegenüber Schädlingen und Pflanzenkrankheiten.

Leberblümchen

Hepatica nobilis Gars.
(Ranunculaceae, Hahnenfussgewächse)

Beschreibung: Heimische Waldstaude
Herkunft: Europa, Ostasien
Wuchshöhe: 15 cm
Blütenzeit: März bis April
Blütenfarben: blau
Standort: kalkhaltig, leicht feucht
Licht: halbschattig, schattig
Vermehrung: Aussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Das Leberblümchen liebt den Schatten und Halbschatten von Gehölzen auf kalkhaltigem, humsreichem, frischem, durchlässigen Boden. Es gehört im Frühling zu den ersten blühenden Pflanzen und bildet kleine, kompakte Teppiche. Die zarten blauen Blüten, die sich bei Regenwetter und nachts schliessen, sind bei Bienen und Schmetterlingen beliebt. Ameisen verbreiten den Samen.

Die unter Artenschutz stehende Pflanze darf nicht für gewerbliche Zwecke gesammelt werden.

Die Pflanze ist schwach giftig, das im Leberblümchen enthaltene ProtoanemoninProtoanemonin ist ein Pflanzengift, das in der Familie der Hahnenfußgewächse enthalten ist. Der Saft der frischen Pflanze verursacht auf der Haut des Menschen Rötungen, Juckreiz, Schwellungen, Blasen oder andere unangenehme Hautentzündungen.
Gelangt das Protoanemonin in den Körper, kommt es zu Reizungen im Magen- und Darmtrakt und der Niere. Die Auswirkungen einer inneren Vergiftung machen sich durch Erbrechen, Durchfall, Schwindelanfälle bemerkbar, in schlimmen Fällen kommt es zu Krämpfen und Lähmungserscheinungen.
kann bei Hautkontakt oder Kontakt mit den Schleimhäuten stark reizend wirken und zu Juckreiz, Rötung oder Blasenbildung führen.

Lupine

Lupinus polyphyllus Lindl.
(Leguminosae, Schmetterlingsblütler)

Beschreibung: Beet- und Schnittstaude
Herkunft: Nordamerika
Wuchshöhe: 150 cm
Blütenzeit: Juni bis Oktober
Blütenfarben: blau, rot
Standort: humos, nährstoffr., frisch, leicht sauer
Licht: sonnig
Vermehrung: Aussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die vielblättrige Lupine (L. polyphyllus), blüht blau und als Zuchtform auch rot. Sie schmücken den Garten mit ihren farbenprächtigen Blütenständen. Die Laubblätter sind fingerförmig und bestehen aus 5 bis 12 lanzettlichen Teilblättchen. Die Samen reifen in behaarten, eingeschnürten Hülsen heran. Sie ist eine beliebte Prachtstaude mit auffälligen Blütenständen. Die Schmetterlingsblüten der Lupinen stehen in 30 bis 50 cm langen Tauben. Lupinen werden bis 150 cm hoch und blühen von Juni bis Oktober. Als Stickstoffsammler (dient der Bodenverbesserung) vertragen sich die Lupinen ausgezeichnet mit allen Nachbarn, da sie mit Hilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden aufbauen. Ausserdem können die Pflanzen mit ihren tiefgehenden, starken Pfahlwurzeln verdichtete Schichten im Unterboden aufbrechen und sie somit wieder lockern und belüften. Die Lupine kann sozusagen als Heilpflanze für den Boden betrachtet werden. Sie gedeihen am besten in durchlässigen, humosen, leicht sauren Böden, an sonnigen bis halbschattigen Standorten, können aber auf weniger optimalen Plätzen zur Bodenverbesserung beitragen.

Die Lupine ist eine schöne Schnittstaude. Regelmäßig für die Vase geschnitten, verlängert sich die Blütezeit der Pflanze bis in den Herbst hinein. Aufgrund der tiefgehenden Pfahlwurzel ist ein Verpflanzen älterer Stauden kaum möglich, es ist besser, sie lieber neuauszusäen.

Mauerpfeffer

Sedum acre L.
(Crassulaceae, Dickblattgewächse)

Beschreibung: Immergrüne Zierstaude
Herkunft: Europa
Wuchshöhe: 6 cm
Blütenzeit: Juni bis August
Blütenfarben: gelb
Standort: kalkhaltig
Licht: sonnig
Vermehrung: Aussaat, Stecklinge, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: In Steingärten wird der Mauerpfeffer gerne als Zierpflanze gezogen. Die Art ist sukkulent, ihre Blätter haben die Fähigkeit, Wasser zu speichern. Dies ermöglicht der Pflanze das problemlose Überbrücken längerer Trockenperioden. Kaum eine Pflanze ist so pflegeleicht und genügsam wie die Sedum acre. Erst in der Masse entfaltet sie ihre Wirkung, wenn sie im Garten grössere Flächen teppichartig bedeckt.

Die ganze Pflanze ist giftig. Vergiftungserscheinungen sind z.B. starke Reizung im Mund und Brechreiz. Beim Kauen schmeckt Mauerpfeffer pfefferartig bzw. scharf.

Mauerpfeffer wächst längere Zeit ohne Wasser und Bodenkontakt weiter.

Margerite

Chrysanthemum leucanthemum L.
(Asteraceae, Korbblütler)

Beschreibung: Beet- und Schnittstaude
Herkunft: Pyrenäen
Wuchshöhe: 60 cm
Blütenzeit: Mai bis Oktober
Blütenfarben: weiß
Standort: nährstoffreich, humos, frisch
Licht: sonnig
Vermehrung: Aussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die blendend weißen Blüten der Margerite mit der dottergelben Mitte leuchten weithin und erscheinen auf Standorten in voller Sonne, mit nährstoffreichen, humosen, frischen Böden, in Massen. Trockenheit mag sie nicht. Nach drei bis vier Jahren kann man die Stauden teilen, das bewirkt erneuten Blütenreichtum. Reichlicher Schnitt verlängert die Blütezeit aller Margeritenarten. Wegen ihrer Blühfreudigkeit hat die Margerite einen festen Platz im Garten.

Mädchenauge

Coreopsis grandiflora Nutt. ex Chapm.
(Asteraceae, Korbblütler)

Beschreibung: reichblühende Schnittstaude
Herkunft: Nord- und Zentralamerika
Wuchshöhe: 50 bis 60 cm Blütenzeit: Juni bis September
Blütenfarben: golgelb
Standort: anspruchslos
Licht: sonnig
Vermehrung: Aussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Das Mädchenauge ist eine reich- und lang blühende Beet- und Schnittstaude aus den USA, wo sie überwiegend an sonnigen Standorten, Wiesen und auch an Strassenrändern gedeiht. An die Beschaffenheit des Bodens werden keine besonderen Ansprüche gestellt. Trockenheit wird gut vertragen. Bei heissem Wetter sollte aber zusätzlich etwas gegossen werden. Wenn die Fruchtstände regelmäßig abgeschnitten werden, hält der Blütenflor über den ganzen Sommer bis Ende September. Wenn man den Schopf der Pflanze im September zurückschneidet, erhöht man die Frosthärte dieser Staude.
Die geschnittenen Blüten des Mädchenauges können bis zu 14 Tagen in der Vase frisch bleiben.



Coreopsis verticillata L. ist eine weitere Art der vielen Sorten des Mädchenauges. Diese aus Nordamerika stammende Mädchenaugenart kommt mit wenig Wasser aus und ist sehr gut winterhart. Auf hübschen Büschen mit nadelartigem Laub sitzen unzählige Blüten, die bis zum Frost in warmem Gelb leuchten.

Moossteinbrech

Saxifraga arendsii Hybride L.
(Saxifragaceae, Steinbrechgewächse)

Beschreibung: moosartig, polsterbildend
Vorkommen: Nordhalbkugel, Hochgebirge
Wuchshöhe: 15 bis 20 cm
Blütenzeit: April bis Mai
Blütenfarben: weiß, rosa, rot
Standort: humusreich, feucht
Licht: halbschattig, schattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Moossteinbrech liebt humusreichen, feuchten Boden und Halbschatten. Dort zeigt sich die immergrüne, moosartige, polsterbildende Staude von April bis Mai mit einer Vielzahl zarter weisser, rosa oder karminroter, langgestielter Blüten. Bei der sehr dauerhaften Staude wird das Zentrum des Polsters nach vielen Jahren kahl. Mit frischer Erde aufgefüllt bestockt sich die Mitte der Pflanze wieder.

Nachtkerze

Oenothera tetragona L.
(Onagraceae, Nachtkerzengewächse)

Beschreibung: sommerlicher Dauerblüher
Herkunft: Nordosten der USA
Wuchshöhe: 40 cm
Blütenzeit: März, April
Blütenfarben: gelb
Standort: frisch, durchlässig, nährstoffreich
Licht: sonnig, halbschattig
Vermehrung: Aussaat, Kopfstecklinge

Allgemeines zu Standort und Pflege: Diese wunderhübsche horstbildende Staude aus dem Nordosten der USA, ein sommerlicher Dauerblüher, liebt einen durchlässigen, vollsonnigen bis halbschattigen Standort. Den ganzen Sommer hindurch erfreut uns die Nachtkerze mit ihren großen, hellgelben Schalenblüten. Die Stiele sind rötlich gefärbt. Die Pflanze bedarf keiner besonderen Pflege. Sie ist absolut winterhart. Vermehrung erfolgt im Frühjahr durch Samen oder Kopfstecklinge.

Ein Rückschnitt nach der Blüte eröffnet die Chance für einen zweiten Flor.

Nelkenwurz

Geum Hybride L.
(Rosaceae, Rosengewächse)

Beschreibung: intensiv leuchtende Blüten
Herkunft: Balkan, Türkei, Kaukasus
Wuchshöhe: 20 bis 50 cm
Blütenzeit: Juni bis September
Blütenfarben: gelb, orange, rot, weiß
Standort: humos, nährstoffreich, feucht
Licht: sonnig, halbschattig
Vermehrung: Aussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Der Nelkenwurz ist ein ausdauerndes, wintergrünes und winterhartes horstbildendendes, sommerblühendes Rosengewächs. Die Staude bildet eine aufliegende grundständige Rosette aus, die Blätter sind gefiedert. Der Nelkenwurz möchte einen nicht zu trockenen, wechselsonnigen Platz in humoser, fruchtbarer durchlässiger Gartenerde. Die Blüten in gelb, orange, rot, weiss, sind nicht langdauernd. Um den Blütenflor zu verlängern, sollten welke Blüten ausgeputzt werden. Das Teilen und verpflanzen im Frühjahr an einen sonnigen Platz, wird mit reichem Blütenflor und langem Leben dieser aparten Kleinstaude belohnt.

Palmlilie

Yucca filamentosa L.
(Agavaceae, Liliengewächs)

Beschreibung: imposante Blütenstände
Herkunft: Südosten der USA
Wuchshöhe: 120 bis 200 cm
Blütenzeit: Juli bis August
Blütenfarben: weiß
Standort: kalkhaltig, trocken, durchlässig
Licht: sonnig
Vermehrung: Stecklinge, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Palmlilie, ein frostresistentes Agavengewächs aus dem Südosten der USA, ist eine imposante Solitärstaude für geschützte Plätze auf lockerem, durchlässigen, sonnentrockenen Boden. Sie fällt durch ihr eindrucksvolles Aussehen zur Zeit der Blüte besonders auf. Der majestätische Blütenstand trägt von Juli bis August gelblichweiße Blüten. Pflanzen die überdüngt worden sind, werden meistens blühfaul. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung oder durch Stecklinge im Frühjahr. Nach dem Pflanzen an einen vollsonnigen Standort muss man etwas Geduld haben, denn die Blüte setzt erst nach einigen Jahren ein. Dann blüht Die Pflanze jedes Jahr auf´s Neue.

Pfennigkraut

Lysimachia nummularia L.
(Primulaceae)

Beschreibung: Bodendecker
Herkunft: Kaukasus, Türkei
Wuchshöhe: 5 bis 10 cm
Blütenzeit: Mai bis juli
Blütenfarben: gelb
Standort: nährstoffreich, frisch bis feucht
Licht: halbschattig, schattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Das Pfennigkraut ist ein starkwüchsiger, aber verträglicher Bodendecker, der flächendeckende Teppiche bildet. Die Pflanze aus der Familie der Primelgewächse blüht von Mai bis Juli mit goldgelben Schalenblüten. Das Pfennigkraut wird ca. 5 cm hoch. Die pflegeleichten Pflanzen vertragen Halbschatten bis Schatten und bevorzugen einen feuchten, leich sauren, humosen Standort. Die Sorte Aurea hat gelbes Laub. Diese frostharte Wasser- und Supfpflanze ist sehr robust und kann sogar leichte Tritte vertragen. Wird sie zu breit, kann man ihr ohne weiteres mit einer Schere zu nahe rücken.

Pfingstnelke

Dianthus gratianopolitanus Vill.
(Caryophyllaceae, Nelkengewächse)

Beschreibung: Polsterpflanze
Herkunft: Mitteleuropa
Wuchshöhe: 10 bis 20 cm
Blütenzeit: Mai bis Juli
Blütenfarben: rosa
Standort: frisch bis trocken, durchlässig
Licht: sonnig
Vermehrung: Stecklinge, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Pfingstnelke bildet kleine, dichte Polster mit meist nur einblütigen Stielen. Eine Vielzahl hübscher Blüten erhöht im Mai bis Juni die Schmuckwirkung dieser aparten Staude. Die Pflanze ist ein Oberflächenwurzler mit nur wenigen Zentimeter langen Wurzeln. Sie bevorzugt warme, trockene Standorte. Als wintergrüne Pflanze kann sie nicht nur sommerliche Dürre, sondern auch winterliche Frosttrockenheit ertragen.

Pfingstrose

Paeonia officinalis Thunb.
(Paeoniaceae, Pfingstrosengewächse)

Beschreibung: Beet- und Schnittstaude
Vorkommen: Südeuropa und Ostasien (China)
Wuchshöhe: 50 bis 100 cm
Blütenzeit: Mai bis Juni
Blütenfarben: weiß, rosa, rot
Standort: lehmig, tiefgelockert, nährstoffreic
Licht: sonnig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die auffällig großen Blüten der Pfingstrose erscheinen von Mai bis Juni. Sie erreichen einen Durchmesser von 12 cm und ihre Kronblätter werden 5 bis 8 cm lang. Die Laubblätter sind zwei bis dreifach gefiedert und erreichen eine Länge von 40 bis 80 cm. Die gesamte Pflanze wird 50 bis 100 cm hoch. Die Pfingstrose gibt es in verschiedenen Zuchtvariationen, die weiße oder rosafarbene Blüten hervorbringen. In unseren Gärten stehen die Pfingstrosen, wie schon in den Bauerngärten früherer Zeit, in einer Farbpalette, die von Weiss über Rosa und zartem Apricot bis in reines Rot reicht. Den gefüllten, dichten Blüten entströmt ein zarter Duft. Doch bei den gefüllten Sorten bitte beachten, dass sie sich bei Regen zu Wassersammlern entwickeln und die Stiele das Gewicht nur schwer halten, alsbald nachgeben und die Blütenpracht nach unten hängt. Die rübenartigen Wurzeln pflanzt man im Herbst und achtet darauf, dass die Augen nur dicht unter der Bodenoberfläche liegen. Ein paar Jahre braucht die schöne Staude, bis sie sich so richtig entwickelt und die typischen grossen Blüten bringt. Paeonien werden uralt, wenn man sie in Ruhe lässt, also nicht verpflanzt. Pfingstrosen sind ganz winterhart. Ihre Knospen sind mit feinen Haaren besetzt, an denen Zuckersaft auskristallisiert, den die Ameisen sehr schätzen.

Als Schnittblumen sollte man sie unbedingt knospig schneiden.

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