Startseite
Kunstseite
Gartenpflanzenseite
Fotos

Horst Lünser

Stauden in meinem Garten - Pflanzenportraits und Pflegeanleitungen - Stauden Seite 2

Hier beschreibe ich 85 Stauden aus meinem Garten. Diese Seite ist wegen der Menge der Pflanzenportraits auf 6 Seiten unterteilt.                ⧉ Seite 2
Frauenmantel

Alchemilla mollis (Buser)Rothm.
(Rosaceae, Rosengewächse)

Beschreibung: Bodendecker
Vorkommen: nördliche Erdhalbkugel
Wuchshöhe: 30 bis 50 cm
Blütenzeit: Mai bis Oktober
Blütenfarben: gelbgrün
Standort: sandig-humos
Licht: halbschattig, schattig
Vermehrung: Selbstaussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Der Frauenmantel ist eine zarte Pflanze mit kelchartigen gelappten Blättern, in denen sich morgens Tautropfen sammeln. Seine Blüten sind zartgelbe doldige Rispen. Der Name Alchemilla soll darauf zurückgehen, dass im Mittelalter der sich in den kelchartigen Blätter gesammelte Tau von Alchemisten zur Bereitung des Steins der Weisen verwendet wurde. Die volksmedizinisch behaupteten günstigen Wirkungen des Krautes bei Frauenleiden ist wissenschaftlich nicht belegt. Die Pflanze eignet sich für naturnahe Gärten als Bodendecker und unterdrückt andere Wildkräuter. Von Juni bis Juli erscheinen massenhaft gelb-grüne Blüten, die sich auch gut für Trockensträuße eignen. Durch Rückschnitt nach der ersten Blüte kann ein zweiter Flor erzielt werden. Die Pflanze gedeiht sowohl an sonnigen als auch an halbschattigen Plätzen. Der Boden sollte gut durchlässig, aber feucht sein. Idealerweise sollte man etwas gut verrotteten Kompost zumischen. Die Pflanze ist wetterunempfindlich. Nach der Blüte im August werden die Stiele bis auf den Boden zurückgeschnitten und alle abgestorbenen Blätter entfernt. Ältere Wurzelstöcke sollten gegebenenfalls entfernt und durch jüngere ersetzt werden. Durch Aussaat im Frühjahr oder durch Teilung des Wurzelstocks im Herbst oder Frühjahr kann man die Pflanze vermehren, sie säht sich auch selbst aus. Die pflegeleichten Bodenbegrüner eignen sich auch zur Teichrandbepflanzung.

Funkie

Hosta Tratt.
(Liliaceae, Liliengewäch)

Beschreibung: auffällige Blätter
Herkunft: Ostasien
Wuchshöhe: 40 bis 70 cm
Blütenzeit: Juli bis August
Blütenfarben: weiß, zartviolett
Standort: feucht
Licht: halbschattig, schattig
Vermehrung: Selbstaussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Funkie ist eine aus Ostasien stammende Schaublattpflanze, bei der die zartvioletten oder weissen Blüten, die von Juni bis September erscheinen, eine untergeordnete Rolle spielen. Herausragendes Merkmal der Funkien sind ihre dekorativen Blätter. Die vielen Variationen des Blattwerkes der Funkie von einfach grün über weiss oder gelb panaschiert, weiße oder gelbe Mitte in unregelmäßiger Form, weiß gerandet bis hin zu bläulichem Überzug, lanzettlich bis breit herzförmig, gewellt oder glatt, dick oder dünn, gross oder klein, sind für schattige Gartenteile unverzichtbar. Die insgesamt ziemlich anspruchslosen Funkien lieben feuchte Standorte. Eine Kompost- oder Düngergabe im Frühjahr verbessert die Blattausfärbung und wird mit großem, kräftigem Blattwerk gedankt. Die Pflanzen kann man leicht durch Teilung vermehren.

Gartennelke

Dianthus caryophyllus L.
(Caryophyllaceae, Caryophyllales)

Beschreibung: schön, anspruchslos
Herkunft: Europa, Nordafrika
Wuchshöhe: 20 bis 70 cm
Blütenzeit: Juni bis August
Blütenfarben: weiß, gelb, rosa, rot, zweifarbig
Standort: norm. Gartenerde, keine Staunässe
Licht: sonnig
Vermehrung: Ableger, Stecklinge, Aussaat

Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Gartennelke blüht fast den ganzen Sommer mit großen, duftenden Blüten in verschiedenen Farben, z.B. in Rosa, Rot, Pink, Weiß mit Rot oder Gelb. Nach der Blüte verlängert ein Rückschnitt die Blütezeit. Die Pflanze stellt nur geringe Ansprüche an den Boden, gedeiht auch auf sandigem Boden, bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz und ist winterhart. Zur Vorkultur ab Mitte Februar aussäen, die Jungpflanzen ab Anfang Mai ins Freie setzen. Aussaat in's Freiland von Juni bis August auf ein Saatbeet oder in einen Frühbeetkasten mit einem Abstand von 30 x 30 cm bei einer Saattiefe von 1 cm. Die Keimdauer beträgt bei 16 - 20°C ca. 10 bis 20 Tage.

Die Gartennelke eignet sich sehr gut als Schnittblume. Durch das Entfernen der Seitenknospen steckt die Pflanze mehr Energie in die Hauptblüte, die Blüte wird dann wesentlich größer.

Gänsekresse

Arabis caucasia Adans.
(Cruciferae, Kreuzblütengewächs)

Beschreibung: Polsterstaude
Herkunft: Karpaten, Balkan
Wuchshöhe: 20 cm
Blütenzeit: April bis Mai
Blütenfarben: weiß, rot
Standort: kalkhaltig, trocken, nährstoffarm
Licht: sonnig, halbschattig
Vermehrung: Stecklinge, Aussaat

Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Gänsekresse mit ihrem reichen, weißen oder roten Blütenmeer ist ein vorzüglicher Frühlingsblüher, der sich mit beblätterten oberirdischen Ausläufern mattenförmig ausbreitet. Die Blütezeit erstreckt sich von April bis weit in den Mai. Die Blüten stehen auf bis zu 20 cm hohen Stängeln. Die frühe Blüte im April macht die großen Polster interessant für das sonnige Beet, was durch die Anspruchslosigkeit noch verstärkt wird. Die Staude bevorzugt durchlässige, trockene bis frische, nicht zu nährstoffreiche Böden in Sonne oder Halbschatten, sie gedeiht aber auch in schattiger Lage. Damit die Polster einigermaßen kompakt bleiben, wird nach der Blüte auf 10 cm zurückgeschnitten. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Mai oder durch Stecklinge im Sommer.

Golderdbeere

Waldsteinia geoides Willd.
(Rosaceae, Rosengewächse)

Beschreibung: hervorragender Bodendecker
Herkunft: Osteuropa
Wuchshöhe: 20 cm
Blütenzeit: April bis Mai
Blütenfarben: gelb
Standort: trocken, frisch
Licht: halbschattig, schattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Golderdbeere (Waldsteinia geoides), ein 20 Zentimeter hoher robuster Bodendecker, erfreut uns im Mai mit seinen zahlreichen gelben Blüten und im Herbst durch seine attraktive Blattfärbung. Die Pflanze zeichnet sich durch kräftiges Wachstum aus. Sie begrünt den Boden in kurzer Zeit, wächst unter Bäumen oder Sträuchern, braucht kaum Pflege und stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden

Die robuste Staude hat mit der Erdbeere nur die Form der Blüten und Blätter gemein, die dem bekannten Obst sehr ähnlich sind.

Gefleckt. Lungenkraut

Pulmonaria officinalis L.
(Boraginaceae, Raublattgewächse)

Beschreibung: ausdauernde Frühlingspflanze
Herkunft: Mittel- und Osteuropa
Wuchshöhe: 15 bis 30 cm
Blütenzeit: März bis Mai
Blütenfarben: erst rosa, später violett
Standort: nährstoffreich, kalkhaltig
Licht: halbschattig
Vermehrung: Selbstaussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Das ausdauernde gefleckte Lungenkraut ist eine langlebige und robuste Staude, die einen nährstoffreichen, kalkhaltigen Boden liebt. Der Nährstoffbedarf ist relativ hoch. Kompost, im zeitigen Frühjahr ausgebracht, bringt die gewünschten Nährstoffe und schafft die idealen humosen Voraussetzungen. Der Standort im Garten sollte halbschattig, humusreich, nährstoffreich und nicht zu trocken sein. Das Lungenkraut ist eine wertvolle, langlebige Blütenstaude, geeignet zur Unterpflanzung von Sträuchern.

Geissbart

Aruncus dioicus (Walter) Fernald
(Rosaceae)

Beschreibung: Solitär- und Beetpflanze
Vorkommen: Europa, Ostasien, Nordamerika
Wuchshöhe: 180 cm
Blütenzeit: Juni bis Juli
Blütenfarben: cremeweiß
Standort: humus- und nährstoffreiche, feucht
Licht: halbschattig bis schattig
Vermehrung: Aussaat, Selbstaussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Als Waldbewohner liebt der Geißbart humusreiche, luft- und bodenfeuchte Plätze im wandernden Schatten, unter und vor Gehölzen, im Schatten von Mauern, in nicht zu sonniger Lage auch auf Rabatten. Die imposante, bis zu 2 m hohe Staude schmückt sich im Juni mit fedrigen Blütenrispen, die aus unzähligen kleinen weißen Blütchen bestehen. Die anspruchslose heimische Waldpflanze wächst horstig und bildet im Laufe der Jahre große Büsche. Die männliche Blüten sind gelblichweiß, die weiblichen Blüten reinweiß. Aruncus dioicus kann einzeln oder in Gruppen stehen, lässt sich z. B. gut mit Astilben, Eisenhut, Fingerhut, hohen Glockenblumen oder Funkien vergesellschaften. Die Blütenrispen eignen sich als Vasenschmuck. Da die verbraunten Blütenstände auch im Herbst und Winter noch attraktiv sind, schneidet man die Pflanze erst im Frühjahr bis auf den Boden zurück.

Die Blätter sind leicht giftig (Blausäure).

Gelenkblume

Physostegia virginiana Benth.
(Lamiaceae, Labiatae)

Beschreibung: Stark wüchsiger Lippenblütler
Herkunft: Nordamerika
Wuchshöhe: 60 bis 80 cm
Blütenzeit: Juli bis September
Blütenfarben: weiß, rosa, ro
Standort: humos, nährstoffreich, frisch-feucht
Licht: halbschattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Gelenkblume aus Nordamerika ist eine genügsame vermehrungsfreudige und mittelhohe, aufrechte, dichte Staude. Diese Pflanze gedeiht gut in einem humushaltigen, nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Sie braucht vorwiegend einen sonnigen Platz. Nässe und kalter Boden wird ebenso wie Trockenheit schlecht vertragen. Mulchen während der Vegetationszeit ist deshalb empfehlenswert. Im Spätsommer erscheinen an ca 60 cm langen Stielen 20 bis 25 cm lange, senkrechte Blütenähren mit trichterförmigen, rosafarbenen oder weissen Blüten. Die Einzelblüten der Etagenerika sitzen an kleinen Gelenken und sind in jede beliebige Richtung drehbar, als ob sie Gelenke haben, daher auch der Name Gelenkblume. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung. Eine Teilung der Pflanze, alle 1 bis 2 Jahre, ist empfehlenswert, um die unbändige Blütenfülle lange zu erhalten.

Gemswurz

Doronicum L.
(Asteraceae, Korbblütler)

Beschreibung: Beet- und Schnittstaude
Herkunft: Südosteuropa
Wuchshöhe: 5 bis 80 cm
Blütenzeit: April bis Mai
Blütenfarben: gelb
Standort: humos, durchlässig, feucht
Licht: halbschattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die robuste Gemswurz oder Frühlingsmargerite gehört zu den frühesten Schnittblumen im Staudenbeet. Diese Staude bringt schon ab April Farbe in den Garten. Einen schönen Kontrast bilden die gelben Blüten zu den frischgrünen, herzförmigen Blättern. Wenn man sie einige Jahre ungestört wachsen lässt, werden rasch üppig blühende Horste gebildet, die man problemlos im Herbst teilen kann. Die Staude sollte nicht auf zu feuchtem Boden gepflanzt werden, da die fleischigen Wurzeln unter der Nässe leiden. Im Sommer darf der Boden aber nicht austrocknen. Eine längere Blüteperiode wird durch Ausknipsen verwelkter Blüten gefördert.

Gilbweiderich

Lysimachia punctata L.
(Primulaceae)

Beschreibung: Beet- und Schnittstaude
Vorkommen: Südosteuropa, Kleinasien
Wuchshöhe: 60 cm bis 90 cm
Blütenzeit: Juni bis August
Blütenfarben: gelb
Standort: humusreich, feucht, durchlässig
Licht: sonnig bis halbschattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Der Gilbweiderich ist ein unverwüstlicher Dauerblüher, der entlang des Zauns oder am Rand des Gartenteichs ebenso gut wirkt wie als auffällige Unterpflanzung großer Gehölze. Besonders dekorativ sind ihre zahlreichen sternförmigen Blüten, die zu mehreren in den Blattachseln sitzen. Mit den Blütenstengeln lassen sich über Monate hinweg prachtvolle Blumensträuße schmücken. Sie werden 60 bis 90 cm hoch. Lysimachia punctata ist eine reizvolle Wildstaude, die sich mit unterirdischen Ausläufern verbreitet. Die pflegeleichten Pflanzen vertragen Sonne bis Halbschatten. Vorsicht der Goldfelberich wuchert stark. Diese Pflanze gedeiht gut in einem humusreichen, fruchtbaren, leicht feuchten aber durchlässigen Boden. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung. Der Gilbweiderich ist völlig winterhart. Er eignet sich auch gut für den Gewässerrand.

Buntes Glanzgras

Phalaris arundinacea L.
(Poaceae, Gramineae)

Beschreibung: stark ausläuferbildendes Gras
Vorkommen: Europas, Asiens, Nordamerika
Wuchshöhe: 80 bis 100 cm
Blütenzeit: Juni bis Juli
Blütenfarben: je nach Sorte verschiedenfarb
Standort: frisch bis nass, lehmig, Freifläche
Licht: sonnig bis halbschattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Phalaris ist ein wucherndes Gras mit attraktivem grünweiss gestreiftem Blattschmuck.

Ziergräser kommen in der Natur an sehr verschiedenen Standorten und in unterschiedlicher Gestalt vor. Weit seltener finden sie einen Platz in unseren Gärten. Dabei verfügen die Ziergräser über Eigenschaften, die bei der Gestaltung eines Gartens überaus wichtig sind: sie verbinden mit ihren dezenten Farben und ihrem filigranen Wuchs die einzelnen Bereiche eines Gartens harmonisch miteinander und schaffen eine natürliche und beruhigende, stimmungsvolle Atmosphäre.

Der Lebensbereich vom gestreiften Glanzgras ist der Gehölzrand ebenso wie die Freifläche. Zwischen und vor Gehölzen, Trögen und im Steingarten ist die Pflanze ein abwechslungsreicher Blickfang. Die stark Ausläufer treibende Pflanze wächst horstig. Die Wurzeln kann man an den Rändern abstechen, wenn sich die Pflanz zu stark ausbreitet. Phalaris arundinacea 'Picta' ist für extreme Beanspruchungen, zur Hangbefestigung, für Naturgärten geeignet.

Große Sternmiere

Stellaria holostea L.
(Caryophyllaceae, Nelkengewächse)

Beschreibung: weitverbreitete Waldpflanze
Herkunft: Europa, Asien
Wuchshöhe: 30 bis 60 cm
Blütenzeit: April bis Juni
Blütenfarben: weiß
Standort: sandig, lehmig
Licht: halbschattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Grosse Sternmiere, eine grössere Verwandte der Vogelmiere, ist ein weitverbreiteter Frühjahrsblüher in Laubwäldern und an Hecken. Wo die Wucherneigung nicht stört, ist die ausdauernde Pflanze mit den grossen weissen Blüten und ihrem feinem Laub ein schöner Anblick. Unter Gehölzen müssen kahle Stellen nicht sein, denn selbst an extremsten Plätzen wächst diese überaus robuste Pflanze zufriedenstellend. Auf lehmigen und sandigen Böden wächst die Grosse Sternmiere besonders gut.

Haselwurz

Asarum europaeum L.
(Aristolochiaceae, Osterluzeigewächs)

Beschreibung: Bodendecker für schattige Plätze
Verbreitung: Mittel- und Osteuropa
Wuchshöhe: 5 bis 10 cm
Blütenzeit: März bis Mai
Blütenfarben: braun
Standort: kalk- und humushaltig, feucht
Licht: halbschattig bis schattig
Vermehrung: TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die Haselwurz ist eine heimische Waldstaude mit glänzend grünem, nierenförmigen Laub. Sie eignet sich bestens zur Bodenbedeckung, auch im tiefsten Schatten, auf humusreichen Boden unter Gehölzen. Mit ihrem kriechenden Wurzelstock breitet sie sich nur langsam aus, dabei werden andere Schattenstauden nicht unterdrückt. Regelmäßig sollte mit Laubhumus gedüngt werden.

Die pfefferartig schmeckende Pflanze wurde früher als Brechmittel verwendet. Sie enthält giftige und scharf riechende ätherische Öle.

Hauswurz

Sempervivum tectorum Eichw.
(Crassulaceae, Dickblattgewächse)

Beschreibung: Steingartenpflanze
Herkunft: Mittel- und Südeuropa
Wuchshöhe: 10 cm, mit Blüte 40 cm
Blütenzeit: Juli bis September
Blütenfarben: rosa
Standort: sandig, durchlässig, trocken
Licht: sonnig
Vermehrung: Aussaat, Nebenrosetten abtrennen

Allgemeines zu Standort und Pflege: Kennzeichnend für die Hauswurz sind die dickfleischigen Blätter, in denen die Pflanze Wasser speichert und so lange Trockenzeiten überstehen kann. Die Rosettenpflanze braucht volle Sonne und sollte niemals nasse Füße bekommen, darum wird selbst im Sommer wenig gegossen und im Winter garnicht. Auf Düngen kann ganz verzichtet werden. Die Hauswurz sollte in flache Pflanzschalen gesetzt werden, da sie nur kurze Wurzeln bildet. Die Pflanze verbreitet sich kissenähnlich, um die einzelne Rosette bilden sich viele Tochterpflanzen, die eigene Wurzeln bilden. Diese Nebenrosetten können abgeschnitten und an anderer Stelle wieder eingesetzt werden. Den Winter übersteht die Pflanze im Freiland problemlos. Rosetten, die geblüht haben, sterben anschließend ab.

Die Pflanze steht unter strengem Naturschutz und darf nicht gesammelt werden, ist aber über Gärtnereien zu beziehen und lässt sich problemlos im Garten halten.

In seiner Landgüterverordnung (Capitulare de villis) hat Karl der Grosse befohlen, die Hauswurz zum Schutz vor Blitzschlag auf jedes Dach zu pflanzen! Die moderne Naturwissenschaft fand heraus, dass der Hauswurz tatsächlich gegen Blitzschlag schützt. Dieses "Phänomen" hat etwas mit seiner filigranen Wurzelverzweigung zu tun. Seit einigen Jahren findet dieses davon abgeleitete Prinzip im Blitzschutzanlagenbau Verwendung. Auf reetgedeckten Häusern sieht man beispielsweise nicht die üblichen Stäbe, sondern mehrere gespannte Drähte auf dem Dachfirst.

Balkanglockenblume

Campanula poscharskyana Degen
(Campanulaceae, Glockenblumengewächse)

Beschreibung: sehr wüchsiger Flächendecker
Herkunft: Balkangebirge
Wuchshöhe: 15 cm bis 20 cm
Blütenzeit: Mai bis November
Blütenfarben: blau
Standort: frisch, lehmig, humos, feucht
Licht: sonnig, halbschattig
Vermehrung: (Selbst-)Aussaat, TeilungTeilung

Teilung

Wenn sich Stauden zu sehr ausgebreitet haben, innen verkahlen oder nicht mehr richtig zur Blüte kommen, sollte man sie Teilen. Das zeitige Frühjahr, vor dem Austrieb, ist dafür der beste Zeitpunkt. Die alten Horste werden mit dem Spaten geteilt. Stauden mit feinen Faserwurzeln sollte man zum Teilen ausgraben. Die Teilstücke werden nach dem Abschütteln der Erde per Hand abgetrennt und zu lange Wurzeln gekürzt. Danach setzt man die Teile in gelockerte, mit Kompost angereicherte Erde.


Allgemeines zu Standort und Pflege: Die harmonisch wirkende Hängepolster-Glockenblume ist ein äusserst robuster, anspruchsloser, immer ansehnlicher, sehr wüchsiger Dauerblüher mit blauen, sternförmigen Blüten. Die krautigen und flach ausgestreckten Triebe mit den lang gestielten Blüten können bis zu 70 cm lang werden und wie ein blühender Teppich über Steine und auf Mauern wachsen.

➽ Hier geht es zur Seite 3, Seite 4, Seite 5, Seite 6 der Stauden-Portraits aus meinem Garten / ➽ Zurück zur Seite 1
Zurück zur Gartenpflanzen-Startseite  Zurück zum Seitenanfang